| |
00h15
-01h15 |
|
Timm
 |
|
Klaus
Wowereit
PORTRÄT des Regierenden Bürgermeisters von Berlin.
Jochen
Hicks Porträt über den Regierenden Bürgermeister von Berlin, der sich mit
seinem Bekenntnis "Ich bin schwul - und das ist auch gut so!" als erster
Spitzenpolitiker in Deutschland outete und somit schlagartig auch über
Deutschland hinaus bekannt wurde. Die Dokumentation begleitet Wowereit in
Berlin und auf einer Dienstreise nach Paris, wo er u.a. mit seinem Kollegen
Delanoë zusammentrifft. Zu Wort kommen Prominente, wie Günther Jauch,
Wowereits Amtsvorgänger Eberhard Diepgen, CDU-Bürgermeisterkandidat
Friedbert Pflüger, Volker Beck (Die Grünen), Talkshow-Moderatorin Sabine
Christiansen, die Journalisten Stefan Niggemeier und Jan Feddersen sowie die
Kabarettistin Désirée Nick - und nicht zuletzt Klaus Wowereit selbst. D
2008, Regie: Jochen Hick. |
|
| |
01h50
-02h45 |
|
RTL2
 |
|
Law &
Order: New York
KRIMI-THRILLER
(Folge 178/183): "Sünde (Sin)" ... Ermittlungen in der Sekten-Szene von New
York...
Auf
einem Friedhof wird eine übel zugerichtete Leiche gefunden.
Im
Hals des Toten steckt eine Tüte Drogen. Die Ermittler vermuten zunächst,
dass die Drogenmafia für die Tat verantwortlich ist. Die Identität des
Ermordeten kann erst festgestellt werden, als seine Mutter das Bild ihres
Sohnes in der Zeitung sieht. Es handelt sich um Richard Antrim, einen jungen
Homosexuellen, der seine sexuellen Dienste im Internet angepriesen hatte.
Damit ist die Drogenmafia aus dem Spiel. Aufgrund der Telefondaten führt die
Spur Benson (Mariska Hargitay) und Stabler (Christopher Meloni) zu einem
Prediger namens Reverend Curtis (Gaststar Tim Daly, Foto). Curtis leitet die
"New Souls Church" und hält sich strikt an die Regeln der Kirche, unter
anderem verdammt er auch strikt Homosexualität. Curtis streitet jedoch ab,
Richard ermordet zu haben. Die Ermittler lassen nicht locker und plötzlich
gesteht der Reverend. Allerdings bleiben gewisse Zweifel an seinem
Geständnis... Originaltitel: Law & Order: Special Victims Unit, USA 2007,
Regie: George Pattison. |
|
| |
03h40
-04h10 |
|
ARD
 |
|
titel,
thesen, temperamente: "Zenne Dancer"
KULTURMAGAZIN,
u. a. mit einem Bericht über die Filmpremiere "Zenne Dancer" - Ein Statement
gegen die Diskriminierung und Gewalt gegen Homosexuelle in der Türkei.
Es
ist ein Film, der schon vor dem Kinostart die türkische Gesellschaft
spaltet. Im Mittelpunkt der Handlung von "Zenne Dancer" steht ein
ungewöhnliches Trio: Daniel, ein deutscher Fotojournalist, der in Istanbul
lebt und dem die Werte in der Türkei fremd sind,
Can,
ein extrovertierter Bauchtänzer, und Ahmet, hineingeboren in eine
konservative Familie, dessen Streben nach Offenheit und Freiheit in seinem
gewaltsamen Tod endet.
Ünal Silver (Foto links), den die Zuschauer hierzulande aus Serien wie
"König von Kreuzberg" und "Tatort" kennen, spielt den Vater Ahmets, der
Homosexualität verabscheut - eine Herausforderung für den Schauspieler. "Der
ist ein bisschen ein Unterdrückter, bisschen Unentschlossener. Also zwischen
der Liebe zu seinem Sohn, aber auch der Tradition, der Umgebung. Und allem
möglichen Druck", sagt er.
"Zenne
Dancer" ist ein aufrüttelnder Film über Diskriminierung, Gewalt und
Homophobie in der modernen Türkei, wo das Wort "schwul" noch immer ein
Schimpfwort ist. Beim Internationalen Filmfestival 2011 in Antalya wurde er
mit fünf Goldenen Orangen, den türkischen Oscars, ausgezeichnet.
Bei der Preisverleihung sorgte Ünal Silver für einen Skandal, als er
bekannte, dass seine Tochter lesbisch ist. "Ich habe erklärt, dass meine
Tochter homosexuell ist. Waren die erstaunt, aber ich war auch erstaunt.
Weil alle Kameras mich plötzlich hatten. Als ob ich der Hauptdarsteller
wäre. Und weil ich da wirklich sehr naiv drangehe und auch sehr positiv
drangehe, habe ich auch einen Witz gemacht, was ich immer benutze. Ich
sagte, ich habe zwei Kinder, einen Sohn und eine Tochter, aber zwei
Schwiegertöchter." Während Nationalisten ihm und seiner Familie daraufhin
mit Mord drohten, wird er von der Homosexuellenbewegung in der Türkei
gefeiert. Als "Zenne Dancer" am 17. November das erste schwule Filmfestival
der Türkei in Ankara eröffnete, nutzte Ünal Silver die Gala, um für mehr
Toleranz gegenüber Homosexuellen zu werben. "Was mich hauptsächlich
interessiert, sind wirklich Leute, die homosexuelle Verwandte haben, selbst
homosexuell sind, keine Stimme haben, denen leichter wird durch unsere
Aktivität", sagt er. Ünal Silver will weiterkämpfen, für seine Tochter und
andere. Doch der Film "Zenne Dancer" wurde von einem Filmfestival in
Anatolien bereits abgelehnt. Dort passt er nicht ins Programm.
Inspiriert wurde die Idee zum Film durch die tragische Geschichte von Ahmet
Yildiz (links zu sehen auf dem Foto rechts). Aufgewachsen im südanatolischen
Mersin, ging der Sohn einer streng religiösen Familie nach Istanbul, wo er
Physik studierte. Am Abend des 15. Juli 2008 wurde er vor seiner Wohnung
erschossen. Er hatte sich zu seiner Homosexualität offen bekannt. "Ja, ich
bin stolz darauf, dass ich mich von den Lügen befreit habe. Aber es ist
schwer. Falls Sie glauben, dass Ihre Familie kein Verständnis aufbringen
wird, sollten Sie sich davor hüten, es ihr zu sagen", hieß es in einem
Brief, den Ahmet Yildiz zwei Monate zuvor in einem türkischen Onlinemagazin
veröffentlicht hatte. Der 26-Jährige wurde von seiner Familie regelrecht
hingerichtet. Sein Lebensgefährte Ibrahim Can (rechts zu sehen auf dem Foto
rechts), ein Kölner Reiseverkehrskaufmann, brachte den Fall an die
Öffentlichkeit. Er sorgte dafür, dass es zu dem ersten Prozess in der Türkei
wegen eines sogenannten Ehrenmordes an einem Homosexuellen kam.
Dass
"Zenne Dancer" für Diskussionsstoff in der Türkei sorgt, ist also kein
Zufall. Zwar gibt es in Istanbul eine der größten Schwulenszenen Europas,
doch noch immer ist Homosexualität im islamisch geprägten Land am Bosporus
ein Tabuthema. Wer offen zu seinem Schwul- oder Lesbischsein steht, muss mit
extremen Anfeindungen und körperlichen Übergriffen rechnen. In welchem Maße
Homophobie in der türkischen Gesellschaft verankert ist, zeigte sich etwa im
Frühjahr vergangenen Jahres: Damals erklärte die Familienministerin Selma
Aliye Kavaf von der Regierungspartei AKP in einem Interview mit der Zeitung
"Hürriyet", Homosexualität sei eine "Krankheit" und müsse "behandelt"
werden. In Militärkreisen ist diese Meinung ebenfalls weit verbreitet. Immer
wieder haben Schwulenverbände in der jüngsten Vergangenheit auf
Drangsalierungen und Diskriminierungen in der Armee aufmerksam gemacht. Auch
ein Schiedsrichter, der sich in der Türkei in diesem Jahr als homosexuell
outete, wird seitdem wie ein Aussätziger behandelt. D 2011 - Präsentation:
Dieter Moor.
Außerdem: Eine Frau gegen Rechts: Andrea Röpkes 20-jähriger Kampf gegen
Neonazis in Deutschland / "Leben gegen die Zeit": Die bewegende
Lebensgeschichte des glasknochenkranken Pianisten Michel Petrucciani / Ein
Kernkraftwerk für einen Künstler: Was will Anselm Kiefer mit dem Atommeiler
in Mülheim-Kärlich? |
|
| |
05h50
-06h20 |
|
Fox
 |
|
Die
Nanny
SITCOM: "Damenwahl (Oy Veh, You're Gay)"
Maxwell war auf einer Party und wollte sich richtig amüsieren. Aber keine
der dort anwesenden Frauen schenkte ihm auch nur ein müdes Lächeln. Maxwell
glaubt, dass das mit seiner Ausstrahlung zu tun hat. Deshalb stellt er die
attraktive Imageberaterin Sydney ein. Als Maxwell Sydney, die eine echte
Schönheit ist, zum ersten Mal erblickt, ist er wie von Sinnen. Über beide
Ohren verliebt tut er alles, was sie von ihm verlangt. Das geht Fran
natürlich mächtig auf die Nerven. Eifersüchtig schnüffelt sie in Sydneys
Privatleben herum, um irgendetwas zu finden, was sie gegen ihre
Widersacherin verwenden könnte. Sie wird auch tatsächlich fündig: Sydney ist
lesbisch. Fran ist erleichtert, dass ihre vermeintliche Konkurrentin keine
Gefahr ist. USA 1995/96, Regie: Dorothy Lyman. |
|
| |
07h00
-08h30 |
|
MGM
 |
|
Saved!
HIGHSCHOOL-KOMÖDIE.
Die
beiden Freundinnen Mary (Jena Malone) und Hilary Faye (Mandy Moore) gehen
auf eine christliche Highschool. Als Mary ihren schwulen Freund bekehren
will und beim Missionieren schwanger wird, wendet sich die streng religiöse
Hilary Faye von ihr ab. Trost findet Mary bei der jüdischen Außenseiterin
Cassandra und Hilary Fayes an den Rollstuhl gefesselten Bruder Roland (Macaulay
Culkin). - Bissige Highschool-Komödie, die Intoleranz und falsche
Frömmigkeit auf die Schippe nimmt. USA/CA 2003, Regie: Brian Dannelly. FSK:
12.
|
|
| |
11h15
-11h45 |
|
Fox
 |
|
Die
Nanny
SITCOM: "Damenwahl (Oy Veh, You're Gay)"
Maxwell war auf einer Party und wollte sich richtig amüsieren. Aber keine
der dort anwesenden Frauen schenkte ihm auch nur ein müdes Lächeln. Maxwell
glaubt, dass das mit seiner Ausstrahlung zu tun hat. Deshalb stellt er die
attraktive Imageberaterin Sydney ein. Als Maxwell Sydney, die eine echte
Schönheit ist, zum ersten Mal erblickt, ist er wie von Sinnen. Über beide
Ohren verliebt tut er alles, was sie von ihm verlangt. Das geht Fran
natürlich mächtig auf die Nerven. Eifersüchtig schnüffelt sie in Sydneys
Privatleben herum, um irgendetwas zu finden, was sie gegen ihre
Widersacherin verwenden könnte. Sie wird auch tatsächlich fündig: Sydney ist
lesbisch. Fran ist erleichtert, dass ihre vermeintliche Konkurrentin keine
Gefahr ist. USA 1995/96, Regie: Dorothy Lyman. |
|
| |
14h00
-15h55 |
|
Kino
Welt
 |
|
Oscar
Wilde ***
Der englische
Komödiant und Autor Stephen Fry spielt in dieser BIOGRAFIE die Rolle seines
Lebens als Dichter Oscar Wilde.
Warum
ist Amerika ein gewalttätiges Land? "Weil die Tapeten der Amerikaner so
hässlich sind." - Man kennt Oscar Wilde als Lieferanten lustiger Zitate und
Bonmots, als Dandy und schwulen Exzentriker. Diese Biografie stellt den
Verfasser von "Das Bildnis des Dorian Gray" zunächst als liebenden Gatten
und Vater vor: Der anerkannte Autor (Stephen Fry) wohnt gutbürgerlich mit
Frau und Kindern.
Ein
junger kanadischer Hausgast bringt Wilde dazu, seine homoerotischen
Neigungen auszuleben.
Bald zieht er nach London, wo seine Theaterstücke Triumphe feiern und junge
Liebhaber sich die Klinke in die Hand geben. Dort trifft er den arroganten
Lord Alfred (Jude Law), genannt "Bosie", und verfällt ihm in blinder
Leidenschaft. Die beiden verhalten sich alles andere als unauffällig, Wilde
überschätzt seine Narrenfreiheit und steht deshalb bald vor Gericht,
angeklagt als "Sodomist". - Eine Textauswahl von Wildes Werken ist zu lesen
unter www.planet.monk.com/wilde/.
Fazit: Opulente Biografie mit einem schlichtweg genialen Stephen Fry.
Originaltitel: "Wilde", GB 1997, Regie: Brian Gilbert, u.a. mit Vanessa
Redgrave, Jennifer Ehle. |
|
| |
15h00
-15h30 |
|
RTL2
 |
|
Hinterm
Sofa an der Front
COMEDYSERIE: "Coming
out ... Coming in"
Larry und Kenny haben ein Doppeldate mit zwei Mädchen. Kenny ist aber
schwul. Ausgerechnet Dave hilft ihm bei seinem Coming out. Zur gleichen Zeit
versucht Hillary ihren blinden Freund loszuwerden, indem sie ihn mit ihrem
Alptraum von Vater konfrontiert. Der hat aber durch seine Erfahrung mit
Kenny seine sensible Seite entdeckt und ist freundlich zu dem Jungen. USA
2006, Regie: Andy Cadiff. |
|
| |
16h15
-16h35 |
|
Sat1
Comedy
 |
|
Pastewka
COMEDY-SERIE: "Die Hochzeit".
Der
Produzent Sven Schuster möchte Oliver Kalkofe im Rateteam zur Sendung "Wie
wird's witzig" durch Georg Uecker ersetzen. Bastian ist überhaupt nicht
begeistert, da Georg ihm oftmals "zu nah" kommt. Als er während einer
Massage, die Schuster den beiden geschenkt hat, von Georg in einer sehr
fragwürdigen Situation ertappt wird, geht Georg davon aus, dass Bastian
ebenfalls schwul ist ... Annes Freundin Susanne will heiraten. Zum Ärger von
Bastian beteiligt sich auch Jo, Annes Ex-Freund, als Trauzeuge an den
Vorbereitungen zur Hochzeit. Doch Susanne ist sich plötzlich nicht mehr
sicher, ob sie Jochen wirklich heiraten soll. Er war nämlich schwul, und
Susanne zweifelt, ob diese Zeit wirklich vorbei ist. Auch Jochen ist sich da
nicht mehr so sicher... D 2006. |
|
Sendungen ab Mitternacht .... siehe am nächsten Tag!
|
|