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00h10
-01h15 |
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SF1
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Neue
Schweizer Kurzfilme
***
ex-TAGESTIPP
DOKUMENTARFILME -
Emotional, experimentell oder fabulierend:
Familiensache
/ Stick Climbing / Eigenbrand.
Familiensache
Sarah
Horst hat ein tragikomisches Porträt einer Familie geschaffen, die jenseits
üblicher Konventionen versucht hat, sich eine Identität zu geben. Der Vater,
ein homosexueller Lebemann, war einst berüchtigt für seine opulenten
Modeschauen und seinen ausschweifenden Lebenswandel. Das exzessive Feiern
hat bei den Eltern Spuren hinterlassen und den Sohn geprägt. Die
Schluggstube - ein Treffpunkt für Schräges und Obszönes - hat jetzt der Sohn
von seinen Eltern übernommen. Als Lukas Intlekofer (links im Bild im Alter
von 28 Jahren mit der Regisseurin Sarah Horst in Basels Schluggstube) zwölf
Jahre alt war, erfuhr er erstmals von der sexuellen Neigung des Vaters.
Seine anfängliche Irritation können die Eltern nicht verstehen: "Ganz Basel
wusste, dass dein Vater schwul ist - nur du nicht", sagt die Mutter im Film.
In intensiven 27 Minuten diskutiert die Familie mit emotionaler Direktheit
am Stammtisch über ihr Zusammenleben. CH 2010, Regie: Sarah Horst. - Mehr
über den Film mit Klick aufs Bild und rechts:
http://sfv.zhdk.ch/diplomfilme/index.php?show=179 |
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02h40
-04h30 |
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Tele5
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Einsam,
zweisam, dreisam
***
ex-TAGESTIPP
KOMÖDIE um die
Tücken der Liebe - Zwei Männer teilen ihre Studenten-WG mit einer Frau.
Kaum
haben sich Feingeist Eddie (Josh Charles)
und
Macho Stuart (Stephen Baldwin) in ihrer WG zusammengerauft, da naht ein
Problem in Gestalt eines neuen Mitbewohners. Der heißt Alex und ist eine Sie
(Lara Flynn Boyle). Der Uni-Computer hat sich durch den Vornamen täuschen
lassen. Stuart denkt von nun an nur noch daran, wie er Alex ins Bett
bekommen kann. Alex fühlt sich zu dem intellektuellen Eddie hingezogen.
Und
der merkt gerade, dass er Stuarts Hintern attraktiver findet als Alex'
weibliche Rundungen. Die drei beschließen, ihre Gelüste zu unterdrücken. Das
klappt aber nur eine Zeit lang... Fazit: Reizende Hollywood-Komödie, die
zwischen Tiefgang und Klamauk wechselt und das Thema Homosexualität für
US-Verhältnisse erstaunlich unbefangen behandelt. Originaltitel: Threesome,
USA 1994, Regie: Andrew Fleming.
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03h25
-04h10 |
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ARD
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Aidskrieg
REPORTAGE
über das Leben mit Aids in Deutschland.
Über
Aids spricht man auch heute noch nicht. Und doch sind allein in Deutschland
weiterhin ca. 85.000 Menschen HIV-infiziert. Aids ist immer noch nicht
heilbar.
Man
kann zwar heute mit der Krankheit leben, vielleicht auch alt werden - doch
zu einem hohen Preis. Wir erinnern 30 Jahre später an die Anfänge, an den
"Aidskrieg" der 80er Jahre, und zeigen, wie es sich heute mit Aids in
Deutschland lebt. 30 Jahre Aids in Deutschland, die traurige Bilanz seitdem:
Knapp 30.000 Menschen sind an der Epidemie gestorben. Die Dokumentation
zeigt Geschichten vom Tod - aber auch vom Weiterleben. Es sind die
Überlebenden eines Krieges, die im Mittelpunkt dieses Films stehen.
Menschen
im Ausnahmezustand, die sich engagiert haben, während ihre Partner,
Familienangehörige oder besten Freunde mit dem Tode gerungen haben. Im
Sommer 1981 berichten US-Magazine zum ersten Mal von "einer neuen Seuche".
Im Mai 1982 schreibt "Der SPIEGEL" das erste Mal über Aids und in
Deutschland werden erste Fälle registriert. "Schreck von drüben" lautet die
Überschrift. Eine geheimnisvolle Krankheit wird beschrieben, die
amerikanische Homosexuelle heimsuche. Als Ursache wird der "genusssüchtige
Lebensstil" angenommen. Drogen und Sex. "Vielleicht ist es die Lustseuche
des 20. Jahrhunderts, nur nicht so harmlos", heißt es. Ein Berliner
Bakteriologe wird zitiert mit dem Satz: "Für die Homosexuellen hat der Herr
immer eine Peitsche bereit." Angesichts der "drohenden Apokalypse" werden
Zwangsmaßnahmen gegen Schwule diskutiert. Aids, so scheint es, könnte die
Grundlagen der demokratischen Gesellschaft erschüttern. "Der SPIEGEL" macht
mobil und titelt ab 1982 unaufhörlich zum Thema und schürt Verunsicherung
und Unruhe im Umgang mit der Krankheit: "Aids sei eine Epidemie, die erst
beginnt", heißt es dort. Das Leben mit dem Virus war von Anfang an ein
Stigma und ist es noch heute. "Dass die etwas an meine Tür hängen, wie einen
Judenstern", befürchteten Almut und Heinz-Dieter Niemeyer, ein Ehepaar, das
sich fast 20 Jahre lang nicht traut, seinen Kindern von der Krankheit zu
erzählen. D 2011, Regie: Jobst Knigge. |
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04h00
-06h00 |
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TNT
serie
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Anders
als die anderen
***
Latent
homoerotisches PSYCHODRAMA um Internatsschüler.
Das
neue Internat, spottende Mitschüler, verständnislose Lehrer - Tom Robinson
Lee (John Kerr) ist das alles zu viel. Der 17-Jährige kapselt sich ab. Wegen
seiner schöngeistigen Interessen halten ihn viele für homosexuell. Nur die
einfühlsame Frau Laura (Deborah Kerr) des Sportlehrers Bill Reynolds (Leif
Erickson) hat Verständnis für den Jungen. Als Tom seine Männlichkeit unter
Beweis stellen will, kommt es fast zur Katastrophe...
In eindrucksvollen Hauptrollen: Die immer damenhafte Deborah Kerr ("Der
König und ich", "Die große Liebe meines Lebens", "Verdammt in alle
Ewigkeit") und der junge John Kerr ("Die Verlorenen", Gaby", "South
Pacific"). Beide Protagonisten sind trotz Namensgleichheit nicht miteinander
verwandt und waren in diesen Rollen schon am Broadway erfolgreich.
Robert Andersens Bühnenstück, nach dem dieser Film gedreht wurde, gehörte in
den fünfziger Jahren auch im deutschsprachigen Theater
zu den meistgespielten Stücken. Der Film schildert die Situation eines
empfindsamen Internatsschülers, der durch sein Verhalten unter seinen
Mitschülern zum Außenseiter wird. Weder bei seinem Vater noch bei den
Lehrern findet Tom Verständnis für seine Lage. Er interessiert sich wenig
für die sportlichen Wettbewerbe seiner Kameraden, lieber liest und schreibt
er. Einzig die Frau seines machohaften Sportlehrers hat ein offenes Ohr für
die Sorgen des Heranwachsenden. Die mütterliche Frau nimmt sich des Jungen
eher aus Mitleid an, unversehens aber entsteht zwischen den beiden eine
Beziehung, in der es um mehr geht als um "Tee und Sympathie"...
Ein
Film über gesellschaftlich bedingte Vorurteile - darüber, was als "männlich"
akzeptiert wird und was nicht. Regisseur Vincente Minnelli: "Ich habe damit
die Haltung angegriffen, dass ein Mann nur dann ein Mann ist, wenn er Vivien
Leigh eine steile Wendeltreppe hinauftragen kann." Minnelli wurde im Übrigen
gezwungen, dem "normalen" Ablauf der Handlung einen Prolog und einen Epilog
hinzuzufügen. Darin erscheint die Geschichte als Rückblende, und der
Rahmenhandlung wird eine Strafe hinzugefügt, die die Frau für ihren "Schritt
vom Wege" zu erleiden hat. Originaltitel: Tea and sympathy, USA 1956, Regie:
Vincente Minnelli, Musik: Adolph Deutsch.
Nicht zu
verwechseln mit dem legendären STUMMFILM "Anders als die andern" von und mit
einem der ersten "schwul Bewegten" und Sexualforscher Magnus "Tante
Magnesia" Hirschfeld und Conrad Veith. D 1919. |
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06h00
-06h25 |
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TNT
serie
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Seinfeld
COMEDY-SERIE:
"Die Tarnung".
Weil
ein junger homosexueller Bankier zu einer wichtigen Einladung eine weibliche
Begleiterin als Alibi braucht, springt Elaine (Julia Louis-Dreyfus) spontan
ein. Sie verliebt sich in den smarten Typen und verbringt eine Liebesnacht
mit ihm. Doch leider kehrt der Bankier am nächsten Tag zu seinen alten
Vorlieben zurück. Um endlich dynamischer und attraktiver zu wirken,
beschließt George, ein Toupet zu tragen. Er verabredet sich mit einer jungen
attraktiven Frau - und erlebt den totalen Frust!
In dieser Sitcom des Stand-up-Komödianten Jerry Seinfeld geht es um das
"Nichts". Jerry, Freund George, Nachbar Kramer und Ex-Geliebte Elaine
analysieren die Banalitäten des Alltags - dies geschieht auf sehr witzige
und z. T. bizarre Art. Die außergewöhnliche Beobachtungsgabe der vier
Freunde macht ihre Geschichten so besonders. Und Themen finden sie überall:
im Büro, der Beziehung oder einfach in den Straßen von Manhattan.
Preisgekrönte Serie, die heute schon Kultstatus hat. USA 1994-1995, Regie:
Andy Ackerman. |
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08h05
-10h15 |
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Sky
Cine
Hits
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Sherlock
Holmes ***
DETEKTIVTHRILLER von Guy Ritchie, der den alten Schnüfflermythos neu belebt.
London
im Jahr 1891: Sherlock Holmes (Robert Downey Jr.) und sein
Partner
Dr. Watson (Jude Law) haben den Ritualmörder Lord Blackwood hinter Gitter
gebracht. Doch bald nach seiner Hinrichtung steht Blackwood wieder von den
Toten auf und versetzt London erneut in Angst und Schrecken. Mithilfe seiner
brillanten Auffassungsgabe versucht Holmes, den kniffligen Fall zu lösen. -
Kultregisseur
Guy Ritchie katapultiert den legendären Detektiv mit viel Witz und starker
Action ins neue Jahrtausend. - TV-Today-Urteil; Irrwitzig rasantes und
pompöses Popcornkino. Ein flott getrickstes, spannendes Vergnügen mit zwei
grandiosen Stars. Der Clou dabei: Holmes ist kein Gentlemandetektiv, sondern
ein schlagkräftiger, neurotischer Superschnüffler. USA 2009, Regie: Guy
Ritchie. FSK: 12.
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18h10
-20h10
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Sky
Comedy
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Mrs.
Doubtfire - das stachelige Kindermädchen
***
ex-TAGESTIPP
Papa ist die
Beste in dieser KULT-KOMÖDIE mit Robin Williams.
Job weg, frisch geschieden, und seine über alles geliebten Kinder darf er
nur noch einmal die Woche sehen. Keine Frage: Stimmenimitator Daniel Hillard
(Robin Williams) ist am Ende. Ein gnädiger Zufall lässt ihn wieder Mut
schöpfen. Ex-Gattin Miranda (Sally Field) sucht eine Haushälterin. Da trifft
es sich gut, dass Daniels Bruder Frank (Harvey Fierstein!) ein
begnadeter Maskenbildner ist und ihn in die resolute Mrs. Doubtfire
verwandeln kann (Oscar für das Make-up). Derart gestylt bewirbt sich Daniel
um den Job - und wird eingestellt. Leider hat er aber von Haushaltsarbeit
keine Ahnung, und so lässt das Chaos nicht lange auf sich warten... - Fazit:
Robin Williams liefert eine derart umwerfende und zwerchfellerschütternde
One-(Wo)man-Show, dass der erzkonservative Grundton des Films kaum noch
stört. Originaltitel: "Mrs. Doubtfire", USA 1993, Regie: Chris Columbus. |
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20h15
-21h45 |
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WDR
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Tatort
***
TV-KRIMISERIE: "Der doppelte Lott" mit Tim Fischer und Jan Josef Liefers.
Münster
steckt mitten im Wahlkampf als ein Mord geschieht. Doch der tote Mann am
Boden ist nicht der, für den man ihn halten könnte. Unweit einer
Demonstration gegen den rechtsextremen Bürgermeister-Kandidaten Frieder Lott
(Alexander Held) wurde dessen Doppelgänger hinterrücks erstochen. Als "Der
wahre Lott" war der Kabarettist Joachim Montell stadtbekannt - und
tatsächlich sah er Lott zum Verwechseln ähnlich. Galt der Mordanschlag ihm
oder dem für seine kernigen Sprüche bejubelten und angefeindeten Populisten?
Kommissar
Thiel (Axel Prahl) ermittelt in alle Richtungen. Er heftet sich an die
Fersen von Lott und befragt Montells Lebensgefährten, den Chanson-Sänger Tom
Linden (Tim Fischer). Zu seinem großen Bedauern kann der Rechtsmediziner
Karl-Friedrich Boerne (Jan Josef Liefers) nicht direkt in die
Ermittlungsarbeiten eingreifen: Er muss sich in eigener Sache gegen den
Vorwurf verteidigen, unter Einfluss von Kräuterschnaps einen Autounfall
verursacht zu haben. Doch wozu gibt es Handys? Boernes Anrufe verfolgen
Thiel auf Schritt und Tritt. Auch der Kommissar ist abgelenkt. Ihn bringt
Larissa (Chulpan Khamatova), eine Studentin aus Kiew, auf ganz andere
Gedanken. D 2005, Regie: Manfred Stelzer. |
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20h15
-22h25 |
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Sky
Cine
Hits
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Sherlock
Holmes ***
DETEKTIVTHRILLER von Guy Ritchie, der den alten Schnüfflermythos neu belebt.
London
im Jahr 1891: Sherlock Holmes (Robert Downey Jr.) und sein
Partner
Dr. Watson (Jude Law) haben den Ritualmörder Lord Blackwood hinter Gitter
gebracht. Doch bald nach seiner Hinrichtung steht Blackwood wieder von den
Toten auf und versetzt London erneut in Angst und Schrecken. Mithilfe seiner
brillanten Auffassungsgabe versucht Holmes, den kniffligen Fall zu lösen. -
Kultregisseur
Guy Ritchie katapultiert den legendären Detektiv mit viel Witz und starker
Action ins neue Jahrtausend. - TV-Today-Urteil; Irrwitzig rasantes und
pompöses Popcornkino. Ein flott getrickstes, spannendes Vergnügen mit zwei
grandiosen Stars. Der Clou dabei: Holmes ist kein Gentlemandetektiv, sondern
ein schlagkräftiger, neurotischer Superschnüffler. USA 2009, Regie: Guy
Ritchie. FSK: 12.
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21h50
-23h20 |
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Kino
Welt
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Why not?
DRAMA.
Ein
Feuerwehrmann (Vincent Cassel) befreit in dienstlicher Angelegenheit eine
Prostituierte, die auf der Flucht vor der Polizei in eine Felsspalte
gefallen ist. Dabei erleidet seine Weltsicht ein Schleudertrauma, denn das
"Mädchen" ist ein Mann (Enrico Lo Verso in beiden Rollen als Domenico und
Desideria), zudem der beste Freund aus Kindertagen. Der verliebt sich heiß
in den Retter, dessen Verlobte ziemlich unruhig wird. Ein ehemaliger
Religionslehrer versucht zu vermitteln... Originaltitel: Come mi vuoi, I/F
1997, Regie: Carmine Amoroso. FSK: 12.
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22h45
-00h15 |
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rbb
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Die
Jungs vom Bahnhof Zoo
DOKUMENTARFILM
von Rosa von Praunheim.
"Die
Jungs vom Bahnhof Zoo" erzählt
vom
Leben auf dem Strich, von "männlicher Prostitution". Der Film erzählt
Biographien von der Straße - losgelöst von Klischees. Im Mittelpunkt des
Films stehen die Lebensgeschichten von fünf Strichern. Die Hauptfigur ist
Daniel, der im Jungenheim lernte, kriminell zu sein, und mit 16 seine
"Stricherkarriere" am Bahnhof Zoo begann. An seinem Beispiel wird deutlich,
welche Umstände einen Einstieg in die Stricherszene begünstigen. Die meisten
der Stricher in Berlin kommen heute aus Südosteuropa. Filmemacher Rosa von
Praunheim begleitet Ionel mit der Kamera in sein Heimatdorf nach Rumänien,
um zu zeigen, aus welchen Armutsverhältnissen Jungs wie er kommen. Nazif ist
ein ehemaliger Bürgerkriegsflüchtling aus Bosnien, der als Kind nach
Deutschland kam und schon als junger Stricher am Bahnhof Zoo harte Drogen
konsumierte. Der junge Rumäne Romica hat eine Familie gegründet, deren
Existenzgrundlage lange die Prostitution war. Viele der Jungs sehen den
Strich als Chance, schnelles Geld zu verdienen. Sie reflektieren oft erst zu
spät, dass ihr riskanter Job keine Perspektive hat. Auch
Straßensozialarbeiter, Wirte von Stricherkneipen und Freier kommen zu Wort.
Rosa von Praunheim gelingt mit diesem Film ein tiefer Einblick in die
Stricher- und Freierszene. D 2011, Regie: Rosa von Praunheim. |
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Sendungen ab Mitternacht .... siehe am nächsten Tag!
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