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01h30
-03h15 |
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Timm

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Bitterer
Honig
***
ex-EXTRA-TIPP
DRAMA um eine Halbwüchsige, die ihr Kind mit einem Schwulen großzieht und
sich nach Nähe und Geborgenheit sehnt.
Nachdem
Mutter und Tochter der Wut des Vermieters, dessen Miete sie nicht mehr
bezahlten konnten, entflohen sind, überrascht die Mutter mit einer neuen
Heirat.
Während
Helen (Dora Bryan) in das Haus ihres neuen Mannes zieht, findet Jo (Rita
Tushingham) ein Zimmer, in dem sie sich ihre eigene Welt schaffen kann.
Eines Tages lernt sie Geoffrey (Murray Melvin) kennen, einen Homosexuellen,
der genauso einsam ist wie sie. Schon bald entwickelt sich eine merkwürdige
Idylle zwischen den beiden, doch das bescheidene Glück wird jäh zerstört,
als Helen zurückkehrt. Fazit: In "Bitterer Honig" verfilmte Tony Richardson
das Theaterstück der 19-jährigen Arbeiterin Shelagh Delaney in der Umgebung
von Manchester. Er bewahrte dabei die psychologischen Aspekte und die
poetischen Akzente des Schauspiels, erweiterte sie aber um eine realistische
Milieuschilderung. Bei den Filmfestspielen in Cannes 1962 wurden sowohl Rita
Tushingham als auch Murray Melvin als beste Darsteller ausgezeichnet.
Originaltitel: A Taste of Honey, GB 1961, Regie: Tony Richardson. FSK: 18. |
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03h05
-05h05 |
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Sky
Emotion

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Boys
Don't Cry ***
ex-EXTRA-TIPP
DRAMA um
Geschlecht und Identität nach einer wahren Geschichte mit Hilary Swank, die
für ihre Rolle in diesem Film den Oscar erhielt.
Wenn
sie ihren Busen zusammenschnürt und ein loses Hemd trägt, sieht die schlanke
20-jährige Teena Brandon (Hilary Swank) mit ihrem Kurzhaarschnitt
tatsächlich wie ein junger Mann aus. Und als solcher möchte sie leben und
lieben, auch wenn sie dadurch in ihrem Heimatort Lincoln immer wieder in
Schwierigkeiten gerät. Im nur eine Autonacht entfernten Falls City hat sie
mit ihrer Verkleidung mehr Glück. Bereits kurz nach seinem Auftauchen im
verschlafenen Provinznest findet der schüchterne Jüngling, der sich Brandon
nennt, Anschluss an eine Clique. Seine neuen Kumpel John (Peter Sarsgaard)
und Tom (Brendan Sexton III) fühlen sich geschmeichelt, weil er ihre
Männlichkeit bewundert, Candace (Alicia Goranson)
und
ihre Freundin Kate (Alison Folland) lieben ihn wegen seiner
außergewöhnlichen Sensibilität gegenüber Frauen. Aber der Grund, warum
Brandon sich entschließt, in Falls City zu bleiben, ist Lana (Chloë Sevigny).
Lana, die ihr armseliges Zuhause und ihre trinkende Mutter hasst, verliebt
sich in Brandon. Seine Behutsamkeit und Zärtlichkeit sind für sie, die von
ihren bisherigen Freunden eher an raue Behandlung gewöhnt ist, eine neue
Erfahrung. Seine Scheu, sich nackt zu zeigen, hält Lana für Schüchternheit.
Doch als Brandon wegen einer Geschwindigkeitsübertretung im Gefängnis
landet, kommt
seine
wahre Identität an den Tag. Während Lana weiterhin bereit ist, an ihre
gemeinsame Liebe zu glauben, fühlen sich John und Tom verraten. Ihre
Verunsicherung schlägt um in Hass und entlädt sich in einem Akt blinder
Gewalt.
"Boys Don't Cry" erforscht die Widersprüche von Jugend und Identität in
Amerika am Beispiel der wahren Lebensgeschichte von Teena Brandon. Das
tragische Schicksal Teenas, die in ihrem kurzen Leben zugleich
unwiderstehlicher Liebhaber und in die Enge getriebener Außenseiter war, hat
in den USA großes Aufsehen erregt. Peirces Debütfilm, für den die Autorin
mehr als fünf Jahre recherchierte,
ist
aber mehr als eine Fallstudie. Filmpapst Roger Ebert vergleicht ihn mit
anderen Meisterwerken über den Tod in der Prärie wie "Badlands" und "In Cold
Blood". Der ebenfalls 1999 entstandene Dokumentarfilm "The Brandon Teena
Story" von Susan Muska und Gréta Olafsdottir zeigt, wie gespenstisch nahe
Hilary Swanks Erscheinung der echten Teena kommt. Um sich in die Figur
einzufühlen, hat die Schauspielerin sich vor und während der Dreharbeiten in
der Öffentlichkeit als Mann bewegt. Diese Erfahrung habe sie für immer
verändert. "Interessanterweise waren die Leute nach Beendigung der
Dreharbeiten noch immer unsicher über mein Geschlecht... Ich habe viel über
Menschen gelernt... wie leicht Leute aufgrund ihrer äußeren Erscheinung
beurteilt werden." (Presseheft). USA 1999, Regie: Kimberley Peirce,
Andy Bienen. |
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03h15
-05h00 |
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Timm

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Der
Beichtstuhl - Le Confessional
***
THRILLER um zwei
Brüder auf der Suche nach einem Familiengeheimnis und der eigenen Herkunft,
die sie geradewegs in die Arme von Alfred Hitchcock führt - Eine griechische
Tragödie in brillanter Thriller-Form.
1952
in Quebec: Die 16jährige Rachel (Suzanne Clement) bringt ein uneheliches
Kind zur Welt, ihr Geheimnis beichtet sie nur einem jungen Priester (Normand
Daneau) unter dem Siegel der Verschwiegenheit. Mehr als 40 Jahre später
begeben sich Pierre Lamontagne (Lothaire Bluteau) und sein Bruder Marc
(Patrick Goyette),
eben
jenes Kind, auf die Suche nach ihrer wahren Identität. Dieses Abenteuer
führt sie zurück in die bedrückende Vergangenheit und ein Netz voller Lügen
und Intrigen.
Die Adoptivbrüder kommen zur Beerdigung ihres Vaters und treffen sich
zufällig in einer schwulen Sauna wieder.
-
Theaterregisseur Robert Lepage inszenierte den vor schwuler Erotik
knisternden Thriller in Rätselbildern und Traumgespinsten zwischen Gegenwart
und Vergangenheit. Legendär ist die Kamerafahrt über die Saunakabinen.
Originaltitel: Le Confessionnal, CA/GB/F 1995, Regie: Robert Lepage.
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08h00
-08h15 |
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Timm

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Timm
Today
MAGAZIN mit Björn Wolfram (Wiederholung vom Freitag).
TiMM
setzt von Beginn an auf Information und Service. Kurz nach dem Sendestart
ging auch das erste tägliche TV-Magazin für Schwule „TIMMTODAY“ on-air.
Björn Wolfram moderiert die aktuellen Ereignisse aus schwuler Sicht. Die Sendung
berichtet über Themen aus Politik, Gesellschaft, Kultur und
Szene. Seriös und informativ, locker und kurzweilig. Und garantiert nicht boulevardesk.
Nochmals zu sehen um 14h00 und 15h45. |
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12h00
-16h30 |
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EuSp

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Eiskunstlauf: WM
SPORTREPORTAGE -
LIVE vom heutigen Eistanzen - Pflicht.
Übertragung
aus Turin/Italien.
D 2010, Reportage: Sigi Heinrich, Hendryk Schamberger. |
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12h35
-14h35 |
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TNT
Film

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Anders
als die anderen
***
Latent
homoerotisches PSYCHODRAMA um Internatsschüler.
Das
neue Internat, spottende Mitschüler, verständnislose Lehrer - Tom Robinson
Lee (John Kerr) ist das alles zu viel. Der 17-Jährige kapselt sich ab. Wegen
seiner schöngeistigen Interessen halten ihn viele für homosexuell. Nur die
einfühlsame Frau Laura (Deborah Kerr) des Sportlehrers Bill Reynolds (Leif
Erickson) hat Verständnis für den Jungen. Als Tom seine Männlichkeit unter
Beweis stellen will, kommt es fast zur Katastrophe...
In eindrucksvollen Hauptrollen: Die immer damenhafte Deborah Kerr ("Der
König und ich", "Die große Liebe meines Lebens", "Verdammt in alle
Ewigkeit") und der junge John Kerr ("Die Verlorenen", Gaby", "South
Pacific"). Beide Protagonisten sind trotz Namensgleichheit nicht miteinander
verwandt und waren in diesen Rollen schon am Broadway erfolgreich.
Robert Andersens Bühnenstück, nach dem dieser Film gedreht wurde, gehörte in
den fünfziger Jahren auch im deutschsprachigen Theater
zu den meistgespielten Stücken. Der Film schildert die Situation eines
empfindsamen Internatsschülers, der durch sein Verhalten unter seinen
Mitschülern zum Außenseiter wird. Weder bei seinem Vater noch bei den
Lehrern findet Tom Verständnis für seine Lage. Er interessiert sich wenig
für die sportlichen Wettbewerbe seiner Kameraden, lieber liest und schreibt
er. Einzig die Frau seines machohaften Sportlehrers hat ein offenes Ohr für
die Sorgen des Heranwachsenden. Die mütterliche Frau nimmt sich des Jungen
eher aus Mitleid an, unversehens aber entsteht zwischen den beiden eine
Beziehung, in der es um mehr geht als um "Tee und Sympathie"...
Ein
Film über gesellschaftlich bedingte Vorurteile - darüber, was als "männlich"
akzeptiert wird und was nicht. Regisseur Vincente Minnelli: "Ich habe damit
die Haltung angegriffen, dass ein Mann nur dann ein Mann ist, wenn er Vivien
Leigh eine steile Wendeltreppe hinauftragen kann." Minnelli wurde im Übrigen
gezwungen, dem "normalen" Ablauf der Handlung einen Prolog und einen Epilog
hinzuzufügen. Darin erscheint die Geschichte als Rückblende, und der
Rahmenhandlung wird eine Strafe hinzugefügt, die die Frau für ihren "Schritt
vom Wege" zu erleiden hat. Originaltitel: Tea and sympathy, USA 1956, Regie:
Vincente Minnelli, Musik: Adolph Deutsch.
Nicht zu
verwechseln mit dem legendären STUMMFILM "Anders als die andern" von und mit
einem der ersten "schwul Bewegten" und Sexualforscher Magnus "Tante
Magnesia" Hirschfeld und Conrad Veith. D 1919. |
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13h02
-13h15 |
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ZDF
info

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Gay-Hochzeit in China
REPORTAGE über
Chinas Schwule, die den Aufbruch proben.
Pan
und Zeng haben geheiratet, in einer Bar in Chengdu, mit 200 Freunden. Eine
Eheschließung, die es auf die erste Seite der Zeitungen geschafft hat, denn
beides sind Männer und gleichgeschlechtliche Ehen gibt es in China offiziell
nicht - noch nicht. Doch Pan und Zeng haben lange genug darunter gelitten,
sich nicht zu ihrer Homosexualität bekennen zu können. China beginnt sich
langsam an den Gedanken zu gewöhnen, dass es auch in China tatsächlich
Schwule gibt - 50 Millionen, so sagen die Schätzungen, 30 Millionen heißt es
von Amts wegen. Bis 1997 stand Sex zwischen Männern unter Strafe und erst
2001 wurde Homosexualität von der Liste psychischer Krankheiten gestrichen.
So sehr hat sich die Situation in den letzten 13 Jahren entspannt, dass in
Peking die erste Mr Gay-China-Wahl stattfinden sollte. Doch obwohl die
Medien im Vorfeld wohlwollend berichteten, war das dann wohl doch zu viel.
Kurz vor Beginn der Wahl beendete die Polizei die Veranstaltung. D 2010,
Regie: Diana Zimmermann.
Weitere Infos
mit Klick aufs Foto... |
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18h55
-19h15
23h15
-23h30 |
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Timm

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Timm
Today
MAGAZIN mit Björn Wolfram.
TIMM
TODAY, das heißt: fünfmal pro Woche je 20 Minuten Nachrichten, Hintergrund
und Service mit dem schwulem Blick! Die TIMM-TODAY-Redaktion sammelt,
sichtet und bewertet, was rund um den Globus für die Community von Belang
ist. Unsere Reporter und Korrespondenten berichten von brisant bis skurril
über Menschen und ihre Geschichten – von Sydney bis Siegburg. Im TIMMTICKER
erfährst du in 100 Sekunden alle Top-News aus Deutschland und der Welt. Das
tägliche TIMMTIMM hält über News und Events aus Kultur und Unterhaltung auf
dem Laufenden. Und last but not least interviewt TIMM-Anchorman Björn
Wolfram kompetent und kompakt die spannendsten Gesprächspartner aus Politik,
Kultur und Unterhaltung. |
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19h20
-19h35 |
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ZDF
info

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Gay-Hochzeit in China
REPORTAGE über
Chinas Schwule, die den Aufbruch proben.
Pan
und Zeng haben geheiratet, in einer Bar in Chengdu, mit 200 Freunden. Eine
Eheschließung, die es auf die erste Seite der Zeitungen geschafft hat, denn
beides sind Männer und gleichgeschlechtliche Ehen gibt es in China offiziell
nicht - noch nicht. Doch Pan und Zeng haben lange genug darunter gelitten,
sich nicht zu ihrer Homosexualität bekennen zu können. China beginnt sich
langsam an den Gedanken zu gewöhnen, dass es auch in China tatsächlich
Schwule gibt - 50 Millionen, so sagen die Schätzungen, 30 Millionen heißt es
von Amts wegen. Bis 1997 stand Sex zwischen Männern unter Strafe und erst
2001 wurde Homosexualität von der Liste psychischer Krankheiten gestrichen.
So sehr hat sich die Situation in den letzten 13 Jahren entspannt, dass in
Peking die erste Mr Gay-China-Wahl stattfinden sollte. Doch obwohl die
Medien im Vorfeld wohlwollend berichteten, war das dann wohl doch zu viel.
Kurz vor Beginn der Wahl beendete die Polizei die Veranstaltung. D 2010,
Regie: Diana Zimmermann.
Weitere Infos
mit Klick aufs Foto... |
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20h15
-20h45 |
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Timm

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Sugar
Rush
Erstausstrahlung des frechen COMING-OUT-DRAMAS in 20 Folgen nach dem
gleichnamigen Roman von Julie Burchill (Folge 17): "Ein Trip mit Folgen".
Kim
und Saint verbringen ein paar idyllische Tage auf dem Lande. Sugar kümmert
sich währenddessen um Saints Sexshop – und veranstaltet ein heilloses
Durcheinander.
Die 15-jährige Kim (Olivia Hallinan, Foto rechts) ist mit ihren Eltern und
ihrem jüngeren Bruder von London an die englische Küste gezogen. Dort
verliebt sie sich Hals über Kopf in die aufmüpfige, freche Maria "Sugar"
Sweet (Lenora Crichlow), die ungekrönte Queen und Schlampe der Schule. Kim
kann sich ihre Gefühle für Sugar zunächst nicht so richtig erklären, Homos
findet sie normalerweise nämlich ziemlich bescheuert - wie zum Beispiel den
reichlich schrägen Nachbarn Tom (Andrew Garfield aus „Das Kabinett des Dr.
Parnassus“), der den ganzen Tag betonen muss, ganz bestimmt nicht schwul zu
sein.
Schlimm genug, dass Kim unter Liebeskummer leidet, muss sie sich zuhause
auch noch mit ihrer Familie herumschlagen. Ihre Mutter Stella (Sara Stewart)
steckt mitten in der Midlife-Crisis und hat ständig neue Sexaffären. Vater
Nathan (Richard Lumsden) tut so, als bekäme er das alles nicht mit und sucht
als Hausmann Ersatzbefriedigung am Herd und Staubsauger. Kims jüngerer
Bruder Matt (Kurtis O'Brien) wiederum hält sich für einen Außerirdischen und
hat auch darüber hinaus so manch anderer Schraube locker… Selten waren die
Leiden der Pubertät, das Glück und der Frust der ersten Liebe sowie der
lange Weg des Coming-outs so ungemein komisch und zugleich bewegend erzählt
worden wie in dieser mit einem Emmy Award preisgekrönten britischen
Dramaserie. TiMM zeigt beide Staffeln der Channel 4-Produktion in deutscher
Erstausstrahlung. Sie basiert auf dem gleichnamigen Bestseller der
britischen Autorin Julie Burchill. In deutscher Übersetzung erschienen unter
anderem unter dem Titel “Verdammt, ich hatte recht“ die Autobiografie der
begnadeten Journalistin und bekennenden Egozentrikerin, sowie ihre Romane
„Die Waffen der Susan Street“, „Scheide sich wer kann“, „Die Männer der
Maria V.“ und ihr Essayband“ Sex und andere Laster“. GB 2006, |
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20h15
-22h05 |
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Vier

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Ein Grab
zuviel ***
PSYCHOTHRILLER um
mysteriöse Mordserie an Transvestiten mit viel hautnaher Erotik.
Ein
Serienmörder hält ein
konfliktreiches Polizistenduo - den integren Jack Doyle (Jeff Fahey) und
Nick Pirelli (Andy Fiscella), der als Nebenjob eine zweifelhafte
Privatdetektei betreibt - in Atem. Der Killer bringt ausschließlich
Transvestiten um, doch die Polizei findet keine heiße Spur. Dann taucht
plötzlich der schizophrene Thomas Mason (Jeffrey Donovan) auf, dessen
Schwester verschwunden ist. Doyle und Pirelli glauben zunächst nicht an
einen Zusammenhang mit den Mordfällen. Bald stoßen sie jedoch auf das
düstere Geheimnis der Familie: Mason steigt als Transvestit selbst mit
Vorliebe in die Kleider seiner toten Schwester, um das einst inzestuöse
Geschwisterverhältnis fortzusetzen. Dann schlägt der Mörder erneut zu... -
TV-Today Urteil: Gute Darsteller, stümperhaft inszeniert. Originaltitel:
Grove 38, USA 1996, Regie: Rick King. FSK: 12. |
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20h15
-21h05 |
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RTL
Crime

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ReGenesis
THRILLER-SERIE:
"Letzte Hoffnung (Faint Hope)".
Carlos
(Conrad Pla) versucht einem Freund zu helfen, der an Aids erkrankt ist.
Lloyd war Carlos erster Liebhaber und möchte als Versuchspatient an einer
noch unerprobten Stammzellentherapie teilnehmen. David nimmt Kontakt mit der
kanadischen Forscherin Judy Bewick auf, die sich bereit erklärt, die in den
USA verbotene Stammzellenforschung zu betreiben. CA 2004, Regie: Don
McBrearty. |
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20h45
-21h15 |
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Timm

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Sugar
Rush
Erstausstrahlung des frechen COMING-OUT-DRAMAS in 20 Folgen nach dem
gleichnamigen Roman von Julie Burchill (Folge 18): "Sanktionen".
Nach
Kims jüngsten Eskapaden beschließt ihr Vater Nathan so etwas wie
Familienwerte zu etablieren. Wodka und Brettspiele sind ab sofort verboten.
Die 15-jährige Kim (Olivia Hallinan, Foto links) ist mit ihren Eltern und
ihrem jüngeren Bruder von London an die englische Küste gezogen. Dort
verliebt sie sich Hals über Kopf in die aufmüpfige, freche Maria "Sugar"
Sweet (Lenora Crichlow), die ungekrönte Queen und Schlampe der Schule. Kim
kann sich ihre Gefühle für Sugar zunächst nicht so richtig erklären, Homos
findet sie normalerweise nämlich ziemlich bescheuert - wie zum Beispiel den
reichlich schrägen Nachbarn Tom (Andrew Garfield aus „Das Kabinett des Dr. Parnassus“), der den ganzen Tag betonen muss, ganz bestimmt nicht schwul zu
sein. GB 2006, |
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22h15
-23h15 |
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Timm

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OmU
Der Vorläufer der
erfolgreichen
SCHWULEN-SOAP in sechs Teilen - damals eine Idee aus dem Vereinigten
Königreich.
Der
15-jährige Nathan erlebt gerade sein Coming-Out. In der Schwulenszene
Manchesters lernt er den Yuppie Stuart, der erfolgreich in der Werbebranche
arbeitet und Nathan als Eroberung für eine Nacht betrachtet. Doch als Nathan
sich in Stuart verliebt, wird der ihn nicht mehr so leicht los. Stuarts
bester Jugendfreund Vince hat weniger Erfolg bei seinen Eroberungen, doch er
bringt mit seinem gesunden Menschenverstand Stuart immer wieder zurück auf
den Boden der Realität. Und schließlich wird aus Freunden doch noch ein
Paar...
Wie viele britische Fernsehserien besticht "Queer as Folk" durch gut
entwickelte Charaktere, mitreißende Dialoge und ausgefeilte Situationskomik.
Die fast schon pornografisch wirkenden Sexszenen gehören zu dem
Explizitesten, was je an schwulem Sex bis dato im öffentlichen Fernsehen
gezeigt wurde. Sie lösten Kontroversen sowohl auf Seiten der homosexuellen
Zuschauer und Zuschauerinnen als auch beim heterosexuellen Publikum aus.
Diente als Vorlage für die gleichnamige US-amerikanische Serie, ist aber
immer noch ein Geheimtipp der schwulen Fernsehgeschichte.
TIMM zeigt das britische Original von "Queer as Folk" in deutscher
Erstausstrahlung. |
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23h00
-23h30 |
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MTV

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Family
Guy
TRICKSERIE (Folge 75 [428]): "Sie dürfen den Kerl jetzt küssen".
Brians schwuler Cousin Jasper kommt nach Quahog, um im Hause der Griffins
seine Hochzeit zu feiern - mit Ricardo! Lois ist ein bisschen skeptisch.
Doch gerade schickt sich Bürgermeister West an, gleichgeschlechtliche Ehen
zu verbieten. Er will so geschickt von seiner miserablen Finanzpolitik
ablenken. Brian sammelt Unterschriften und will eine Petition für schwule
Ehen einreichen. Bald kommt es zum Showdown mit Bürgermeister West - und
eine Waffe ist auch mit im Spiel... USA 2006. Website:
http://www.familyguy.com/ |
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23h15
-00h00 |
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WDR

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Von Lust
und Laster
ZEITGESCHICHTS-DOKUSERIE (Folge 1/2) einer "Deutschen Sittengeschichte".
"Von
Lust und Laster" ist die Geschichte sexueller Tabus, von Doppelmoral und dem
schwierigen Umgang mit der Prostitution in Deutschland in den vergangenen
100 Jahren. Die Dokumentation ist eine unterhaltsame und informative
deutsche Sittengeschichte. Der Zweiteiler hinterfragt den Moralbegriff in
den verschiedenen deutschen Gesellschaften, vom Kaiserreich bis heute. Von
sexuellen Vorlieben wird die Rede sein, die nur im Verborgenen ausgelebt
werden können. Die Kriminalisierung der Homosexualität (Foto oben aus
einer Spielszene zu den von der damaligen Presse offen verächtlich gemachten
homosexuellen Tendenzen in der königlich preußischen Armee - siehe auch den
Link im Bild zum Beitrag) wird ebenso thematisiert wie der Umgang
mit Pornografie und sexuellen Darstellungen in der Kunst. Geschichte wird
lebendig über aufwändige "Reenactments" (Neuinszenierungen) und selten
gesehenes bzw. bisher unbekanntes Archivmaterial. Die Protagonisten der
Dokumentation - Huren, Aktfotografen, Lebemänner - werden von jungen
Schauspielern dargestellt. Nach verschiedenen Einzelstücken über die
Sittengeschichte in Nazideutschland, der frühen Bundesrepublik und in der
DDR, soll nun eine Gesamtdarstellung gewagt werden. Dadurch wird unter
besonderem Blickwinkel ein Jahrhundert deutscher Zeitgeschichte erzählt. D
2009, Regie: Lutz Rentner, Frank Otto Sperlich.
Teil 2 folgt direkt im
Anschluss ab Mitternacht. |
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23h30
-00h00 |
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MTV

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Drawn Together
TRICKFILMSERIE: "A Very Special
Drawn Together Afterschool Special".
Xandir
beschließt, endlich seinen Eltern zu erzählen, dass er schwul ist. Seine
Mitbewohner sind der Meinung, dass er das in Form eines kleinen
Rollenspieles vorher üben sollte. Toot übernimmt dabei den Part von Xandirs
Mutter, während Captain Hero Xandirs Vater mimt. Allerdings läuft diese
kleine Probe alles andere als problemlos... USA 2004-2007, Regie: Peter
Avanzino. |
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23h30
-01h20 |
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HR3

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Accattone - Wer nie sein Brot mit Tränen aß
***
DRAMA des schwulen Regisseurs Pier Paolo Pasolini.
Die
Geschichte vom kleinen Zuhälter Vittorio
(Franco
Citti), genannt Accattone (zu deutsch: Schnorrer), der sich in den Slums von
Rom durchschlägt. Pasolinis erster Film ist ein Klassiker in der Tradition
des Neorealismus.
Mit
dieser drastischen, wenig erbaulichen Darstellung verärgerte Pasolini in Rom
so manchen Politiker, was dem Film seinerzeit sogar ein Verbot einbrachte.
IT 1961, Regie: Pier Paolo Pasolini. |
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Sendungen ab Mitternacht .... siehe am nächsten Tag!
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