Rainbow-Flashmob: Stadtpark beim Rosenhügel

Am 17. Mai (International Day Against Homophobia) setzen Schwule und Lesben, deren Freunde, Kollegen, Eltern und Geschwister in vielen Städten der Welt ein Zeichen gegen Homophobie und lassen Luftballons in den Himmel steigen – auch in Nürnberg!
Protest gegen Homophobie
Nach wie vor werden Homosexuelle weltweit verfolgt, inhaftiert, sogar hingerichtet. Diskriminierung, Ausgrenzung und Gewalt sind in vielen Ländern der Erde an der Tagesordnung. Derzeit ist z.B. in Russland eine deutliche Einschränkung der Rechte Homosexueller zu beobachten.
Auch in Deutschland ist trotz Streichung des §175 im Jahre 1994, der Einführung der „Homo-Ehe“ und des Allgemeinen Gleichbehandlungsgesetzes (AGG) eine breite gesellschaftliche Akzeptanz Homosexuellen gegenüber keineswegs selbstverständlich.
Deshalb lass' auch du einen Ballon für die Menschenrechte steigen!
Donnerstag, 17. Mai 2012 um 11 Uhr (-11:30)
am „Baum für Menschenrechte“ von Fliederlich
Stadtpark Nürnberg beim Rosenhügel
(gegenüber Berufsschule, am Stadtparkrand zur Bayreuther Straße)
www.facebook.de/fliederlich
Europaweite Umfrage im Auftrag der EU
Außer gelegentlichen Berichten über Diskriminierung von Lesben, Schwulen, Bisexuellen und Transpersonen gibt es sehr wenig vergleichbare, EU-weit erhobene Daten über alltägliche Diskriminierungserfahrungen von LSBT-Personen. Als Reaktion auf diese Situation hat die Agentur der Europäischen Union für Grundrechte (FRA) die bislang erste EU-weite Online-Befragung in Auftrag gegeben, um sich einen genauen Überblick über die Lebenssituation und Erfahrungswelten von Lesben, Schwulen, Bisexuellen und Transpersonen (18 Jahre oder älter) zu verschaffen. Diese Umfrage umfasst die 27 EU-Mitgliedsstaaten (darunter Deutschland) und Kroatien.
Da es sich hierbei um die erste EU-weite Umfrage dieser Art handelt, werden ihre Ergebnisse die Weiterentwicklung der Gleichbehandlungspolitik für LSBT-Menschen in der Europäischen Union unterstützen und dabei die Schwerpunkte für die kommenden Jahre festlegen. Auf der Grundlage dieser Untersuchungsergebnisse werden politische Entscheidungsträger sowohl auf nationaler als auch europäischer Ebene – ebenso wie Nichtregierungs- oder zivilgesellschaftliche Organisationen – ihre Strategien und Aktivitäten besser darauf ausrichten können, LSBT-Personen und ihre Gemeinschaften dabei zu unterstützen, dass diese frei von Diskriminierung aufgrund ihrer sexuellen Orientierung bzw. Geschlechtsidentität leben können.
Die Umfrage ist absolut anonym (keine Daten der TeilnehmerInnen und ihrer Internet-Sitzungen werden in irgendeiner Form aufgezeichnet). Die Umfrage wird von Gallup durchgeführt, einem professionellen Umfrage- und Beratungsunternehmen.
Damit den Umfrageergebnissen entsprechendes Gewicht zukommen kann, ist die Teilnahme einer großen und vielfältigen Gruppe von Lesben, Schwulen, Bisexuellen und Transpersonen in jedem Land notwendig. Der Erfolg der Umfrage hängt davon ab, dass eine große Zielgruppe erreicht wird. Daher ist es sehr wichtig, dass TeilnehmerInnen den Fragebogen in ihrem LSBT-Freundeskreis weiterverbreiten, sei es per E-Mail, über soziale Netzwerke oder einfach durch eine persönliche Einladung an FreundInnen, sich doch ebenfalls an der Umfrage zu beteiligen. | PM LSVD
>>> zur Umfrage http://lgbtsurvey.eu
Anschlag auf die Menschenrechte
Duma in St. Petersburg
verabschiedet homophobes Gesetz
Das St. Petersburger Stadtparlament hat Mittwoch, den 29. Februar 2012 endgültig das umstrittene Gesetz verabschiedet, das "die Propagierung von Sodomie, Lesbianismus, Bisexualismus, Transgenderismus und Pädophilie" unter Strafe stellt. Unter dem Begriff "Sodomie" verstehen die Autoren männliche Homosexualität. Die Abgeordneten der Putin-Partei Vereintes Russland haben einstimmig dafür gestimmt. Es besteht kein Zweifel, dass Stadtgouverneur Poltavchenko das Gesetz binnen 14 Tagen unterzeichnen wird, so dass es in Kraft treten wird. >>>mehr
Aktuell
+++
Aktuell +++ Aktuell +++ Aktuell +++ Aktuell +++ Aktuell
Lesbenfrühlingstreffen LFT 2012 in Nürnberg
Das
Lesbenfrühlingstreffen 2012 findet vom 25.5.- 28.5.2012 in Nürnberg
statt. Unter dem Motto: "Lesbenrechte sind Menschenrechte sind
Lesbenrechte" wird es genau um diese Menschenrechte für Lesben
gehen. Die Organsisatorinnen sind gespannt, wie die Referentinnen,
Künstlerinnen, Teilnehmerinnen und Orgas diesen Satz mit Leben füllen
werden!Das Orgateam freut sich übrigens über Unterstützung.
Weitere Infos sowie Kartenvorverkauf
(Achtung Teilnehmerinnenbegrenzung auf 330 Personen - Kartenvorverkauf nur über Internet)
>>> www.lft2012.de
Fliederlich e.V. - schwul, lesbisch, stolz
Fliederlich wurde im Herbst 1978 gegründet und ist damit eine der am längsten existierenden Schwulen- und Lesbengruppen in Deutschland. Die Gründung erfolgte nach dem Auseinanderbrechen der 'Homosexuellen Aktion Nürnberg - HAN' durch einige HAN-Aktivisten. Heute betreibt Fliederlich das schwul-lesbische Zentrum in Nürnberg mit zahlreichen Beratungs- und Gruppenangeboten. Alle Aktivitäten bei Fliederlich sind rein ehrenamtlich.
Du bekommst bei Fliederlich Infos rund um das schwul-lesbische Leben in der Region sowie Beratung in schwierigen Situationen, wie Coming Out, Problemen in der Familie und am Arbeitsplatz oder Infos zur "Eingetragenen Lebenspartnerschaft". Hier helfen dir unsere Beratungstelefone.
In den Gruppen findest du Menschen, die deine Situation kennen und mit dir drüber reden. Dort stehen auch thematische Abende, gemeinsame Unternehmungen oder auch einfach Spiel und Spaß auf der Tagesordnung.
Weitere Infos zu Beratung, Gruppen und dem Verein bekommst du über die Menüleisten links und rechts.
Unser Büro ist am Montag von 12 - 14 Uhr und am Mittwoch von 11 - 14 Uhr besetzt. Telefon: 0911-42 34 57 10, e-mail: verein@fliederlich.de
Plenum - Treff von Vorstand,
Aktiven und Gruppen-Teamern:
Dienstag, 8. Mai 2012 ab 20 Uhr
Dienstag, 5 Juni ab 20 Uhr
Dienstag, 3. Juli ab 20 Uhr
Dienstag, 8. Mai 2012 ab 20 Uhr
Dienstag, 5 Juni ab 20 Uhr
Dienstag, 3. Juli ab 20 Uhr

Fliederlich e.V. -
schwulesbisches Zentrum Nürnberg










